In aller Kürze

In unser Leistungsportfolio Eingang erhalten Thematiken, die ein hohes Maß an unternehmerischer Relevanz aufweisen und für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen stehen. Durch unser interdisziplinäres Expertennetzwerk nähern wir uns betriebswirtschaftlichen Themenstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven, reflektieren systemische Abhängigkeiten und entwickeln unternehmensspezifische Lösungen.

Schwerpunkthema Unternehmensstrategie

Systemische Strategieentwicklung als Form der organisationalen Zukunftsbewältigung
Aktuelle Problemstellung

Komplexe Entscheidungstatbestände, dynamische Marktumbrüche und sich rasch ändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen gehören heute vielerorts zur betrieblichen Realität. Als betriebliche Konstante kristallisiert sich auf diese Weise ein permanenter organisatorischer Wandel heraus – bei der gleichzeitigen Sehnsucht nach einer Beherrschbarkeit unternehmerischer Abläufe durch die Implementierung lenkungsoptimaler Strukturen. 

Verbunden ist diese Entwicklung mit einer Verkürzung des Entscheidungshorizonts von Führungskräften, auch lassen sich  potenzielle Unternehmenszukünfte kaum mehr anhand von rationalitätsbasierten Prognosen objektivieren. Vielmehr muss die Unberechenbarkeit zukünftiger Entwicklungen als systemische Norm bezeichnet werden, was unzweifelhaft die Begrenztheit klassischer, Top-down getriebener Strategieentwicklungsansätze verdeutlicht.

Unternehmerische Herausforderungen

Gerade weil unternehmerische Rahmenbedingungen keineswegs als konstant bezeichnet werden können, kann eine Strategiegenerierung und –implementierung keineswegs als expertenorientierte Alleinhandlung des Managements begriffen werden. Die Beantwortung strategischer Fragestellungen muss vielmehr als integraler Bestandteil des täglichen Führungsgeschehens verstanden werden, gleichzeitig stellt diese damit eine unteilbare Daueraufgabe der Unternehmensführung dar.

Fortlaufend Antworten gefunden werden müssen bspw. hinsichtlich der Überlebensfähigkeit der eigenen Organisation, was nicht nur eine Auseinandersetzung mit den relevanten Systemumwelten in Form potenzieller Märkte, Kunden und Produkte voraussetzt, sondern auch die Reflexion eines individuellen Organisations- und Managementverständnisses.

In unseren Veranstaltungen …

  • Setzen wir uns aktiv mit Spielarten der organisationalen Zukunftsbewältigung auseinander
  • Verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Unternehmensstrategie und einem daraus resultierenden Management- und Organisationsverständnisses
  • Kombinieren wir betriebswirtschaftliches Basiswissen mit systemtheoretischen Erkenntnissen
  • Zeigen wir Möglichkeiten einer systemisch ganzheitlichen Strategieentwicklung auf
  • Entwickeln wir strategische Optionen und kreieren potenzielle Zukünfte
  • Identifizieren wir systemische Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Strategierealisierung
Mehrwert für den Kunden
  • Zugang zu interdisziplinärem Wissen
  • Aufmerksamkeitsfokussierungen neuer Ordnung
  • Expertendiskussionen mit Referenten aus Wissenschaft und Praxis
  • Branchenübergreifender Austausch im Plenum
  • Reflexion der vermittelten Inhalte anhand Business Cases
  • Anschlussfähige Umsetzungsimpulse für die Praxis

Schwerpunktthema Stress & Resilienz

Effektives Stressmanagement
Aufgabenstellung Die Studien sind eindeutig. Mehr als 80 Prozent der Deutschen, so die von mehreren Krankenkassen ermittelten Zahlen, klagen über Stress. Bei fast jedem Dritten ist die Anspannung zum Dauerzustand geworden. Etwa ein Drittel der Frühverrentung in Deutschland hängt mit psychischen Erkrankungen zusammen. In der Schweiz verhält es sich ähnlich: Vier von fünf Erwerbstätigen fühlen sich gestresst; 25% davon oft bzw. sehr oft. Die 30- bis 39-Jährige sind davon am stärksten betroffen. Als Ursache nennen die Menschen in erster Linie Belastungen am Arbeitsplatz.
Unternehmerische Herausforderungen

Ständige Erreichbarkeit, Termindruck, unklare Kommunikation und ein hohes Arbeitspensum sind bekannte Stressoren.

Non-produktiver Stress, zieht für Unternehmen hohe betriebswirtschaftliche Folgekosten nach sich. Aktuellen Einschätzungen zu Folge belaufen sich die gesamten, durch Stresserkrankungen verursachten Kosten in Deutschland auf 30 Milliarden Euro. Für das einzelne Unternehmen bedeutet dies einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit durch viele Fehlzeiten, Mehrbelastung der noch anwesenden Belegschaft, erschwerte Planung, Ausfall von Fachkräften, Gehaltsfortzahlungen bei Arbeitsausfällen.

Neben der regelmäßigen Überprüfung der Arbeitsbedingungen auf negative Stressfaktoren,  dem Einhalten von Arbeitsschutzbestimmungen oder ganzheitlichen Führungsansätzen können Unternehmen ihren Mitarbeitern im Rahmen des Gesundheitsmanagements helfen, anders mit ihren persönlichen Stressoren umzugehen.
Entscheidend ist, ob diese über ein  gutes Stressmanagement verfügen. Und, in welchem Maß sie positivem oder negativem Stress ausgesetzt sind. Nur negativer, nonproduktive Stress wird als unangenehm empfunden, sorgt für schlechte Laune, ineffektive Arbeit und schlechte Ergebnisse. Positiver, produktiver Stress ist dagegen die Triebfeder, die für den Erfolg im Unternehmen letztlich verantwortlich ist.
Ziel eines guten Stressmanagement muss es daher sein, positiven Stress zu bewahren und negativen Stress in positiven umzuwandeln.

In unseren Veranstaltungen ...
  • Arbeiten wir mit praxiserprobten Übungen und transferorientierten Gruppenarbeiten
  • Haben wir mit dem persolog Stressprofil ein wissenschaftlich fundiertes Lerninstrument durch das persönliche Stressoren bzw. das eigene Stressverhalten im beruflichen Kontext ermittelt und abgebildet werden
  • Wird deutlich, welcher Stressdosis die jeweiligen Mitarbeiter momentan ausgesetzt sind, wie viel Stress den einzelnen antreibt, motiviert und herausfordert und wann diese Belastung für den Mitarbeiter die Grenze des Hinnehmbaren überschreitet
  • Werden durch inhaltliche Impulse die Theorie und der Hintergrund des Modells eingeführt und vertieft.
  • Werden durch Selbststudium, Fallbeispiele, Selbstreflexion, Partnerübungen und Erfahrungsaustausch individuelle Ansätze zu einer effektiven Stressbewältigung herausgearbeitet
  • Werden über den workshop hinaus Transfergruppen im Unternehmen angeregt, um eine nachhaltige Umsetzung zu fördern.
Mehrwert für den Kunden
  • Das Profil setzt als einziges Lerninstrument zur Stressbewältigung die persönlichen Stressoren in unmittelbaren Zusammenhang mit dem individuellen Stressverhalten und erarbeitet auf dieser Grundlage langfristige Strategien zur Stressbewältigung.
  • Objektive Ermittlung der Reaktionen des Einzelnen auf Stress.
  • Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt nonproduktiven Stress in produktiven Stress umwandeln und ihre Stressbewältigungsressourcen zu aktivieren.